"3-Wort-Geschichte" - Musical Style

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We will Rock You
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon We will Rock You » 08.01.2013, 10:55:11

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach
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Gaefa
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 08.01.2013, 17:54:39

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen.
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serena
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 08.01.2013, 22:43:24

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 09.01.2013, 07:29:21

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon We will Rock You » 09.01.2013, 15:53:06

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? 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"Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon duketgg » 09.01.2013, 20:33:23

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem
"Da spielen teilweise Leute Hauptrollen, die hätten bei mir nicht einmal in der dritten Reihe getanzt."
(Peter Weck übers derzeitige Musical-Niveau)

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 09.01.2013, 22:36:56

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf,

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 10.01.2013, 09:50:41

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 10.01.2013, 21:23:02

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 11.01.2013, 09:24:31

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon We will Rock You » 11.01.2013, 13:37:37

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?"
Hatte viel Spaß bei:

Aida
Cats
Das Phantom der Oper
Die Schöne und das Biest
Hinterm Horizont
Ice Age live
König der Löwen (2x Hamburg, 1x Las Vegas)
Priscilla (London)
Rebecca
Sister Act (Wien)
Tanz der Vampire
Tarzan
Vom Geist der Weihnacht
We will Rock you (1x Berlin und bald 2x Essen)
West Side Story
Wicked (London)


Best of Musical Gala 2012
Musical meets Cathedral
Musical Allstars 2012

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 11.01.2013, 14:22:59

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen,
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 11.01.2013, 21:54:30

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 12.01.2013, 15:59:46

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang.
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 12.01.2013, 22:36:31

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang. "Ähm, ich..." Irritiert

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon We will Rock You » 16.01.2013, 22:27:12

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang. "Ähm, ich..." Irritiert sah ich umher,
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Das Phantom der Oper
Die Schöne und das Biest
Hinterm Horizont
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 17.01.2013, 23:00:41

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang. "Ähm, ich..." Irritiert sah ich umher, als er wieder

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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon Gaefa » 18.01.2013, 07:34:40

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang. "Ähm, ich..." Irritiert sah ich umher, als er wieder lächelte und beschloss
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon We will Rock You » 20.01.2013, 17:08:16

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang. "Ähm, ich..." Irritiert sah ich umher, als er wieder lächelte und beschloss mit der Wahrheit
Hatte viel Spaß bei:

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Das Phantom der Oper
Die Schöne und das Biest
Hinterm Horizont
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Re: "3-Wort-Geschichte" - Musical Style

Beitragvon serena » 20.01.2013, 22:35:17

Eines schönen Morgens wollte ich eigentlich etwas Wichtiges erledigen, und vergaß aber siedenheiß, dass ich doch noch die Karten für das letzte Spiel der neuen Musical Tour besorgen musste. Deshalb beschloss ich, zuerst dies zu erledigen und griff schnell nach meinen Autoschlüsseln. Hastig eilte ich nach draußen und verlor prompt die Balance, weshalb ich bäuchlings im Dreck landete. "Auch das noch!", fluchte ich. Mühsam rappelte ich mich auf, als mir eine Hand aus der Matsche half. Ich sah einen mir unbekannten Mann, der freundlich lächelte. "Habe ich nicht ein Glück? Heute konnte ich schon drei Menschen vor einem rasanten Abgang bewahren. Dabei bin ich doch sonst eher keiner von der "Helden-Sorte"." Verwirrt lächelte ich und hob meine neue Handtasche auf. "Danke...", stammelte ich. Dann merkte ich wie Blut aus meiner Hand tropfte. Hastig rieb ich das Blut an meinem Jackenärmel ab und schaute verschämt zu dem Fremden, der plötzlich seine Augenbrauen runzelte. "Alles ok? Du siehst sehr blass aus!" Da erst bemerkte ich den Aufdruck auf seinem T-Shirt: Stage Entertainment Crew. Ungläubig schüttelte ich den Kopf. Das konnte doch nicht wirklich gerade geschehen! In diesem Moment bemerkte der Mann, wie ich den Schriftzug irritiert anstarrte. Verwundert fragte er: "Stimmt etwas nicht?" Knallrot stammelte ich etwas von "Schock", worauf er schnell nach seinem Handy griff. Mir schwante Übles. "Nein! Ähm..." Irritiert blickte er mich an und fragte vorsichtig: "Sicher, dass Sie nicht in ein Krankenhaus gebracht werden wollen?" Mit noch größeren Augen schüttelte ich energisch den Kopf. "Nicht nötig, es geht mir schon besser." Ich nickte erneut eifrig und bedankte mich. "Auf Wiedersehen." Unschlüssig, ob die Konversation beendet ist, schaute ich auf meine Hände. "Ähm", begann der Fremde vorsichtig. "Sie bluten immer noch. Damit ist nicht zu spaßen!" Besorgt schielte ich auf meine zitternden Füße. "Danke, für Ihr Eingreifen, aber ich bin in Eile." - "Wo solls hingehen?" "Woanders hin...", nuschelte ich und spürte wie ich errötete. "Wo ist denn mein Autoschlüssel?" Hektisch kramte ich in meiner übergroßen Handtasche. Ganz unten fand ich den Schlüssel. Ich drehte mich um und beinahe wäre ich erneut auf dem Boden gelandet, hätte mich der junge Herr nicht am Arm festgehalten. "Die Dame hat wohl "Fall-Sucht"." Freundlich grinste er, während ich zu meinem Auto schaute. Langsam bewegte ich mich vorwärts und auf das Auto zu. Sein Blick folgte mir. Meine Beine zitterten bedrohlich. Dennoch erreichte ich nach wenigen Schritten den Wagen und öffnete die Fahrertür. Ich lächelte den Mann an und setzte mich. Er schaute mir verwundert nach. Doch dann drehte er sich noch einmal um. Hinten auf der Scheibe klopfte er. "Ähm, wollen Sie wirklich selber fahren? Sie sehen noch immer sehr mitgenommen aus." Besorgt legte er seine Hand auf das Autodach. Ich verdrehte die Augen und sagte: "Vielen Dank, aber wir drehen uns im Kreis. Ich muss jetzt los." Beleidigt nahm er eine Visitenkarte aus seiner Tasche und überreichte sie mir. Verwundert blickte ich ihn an. "Für den Fall, dass Sie doch einmal meine Hilfe benötigen." Ich lächelte höflich, nahm die Karte entgegen und steckte sie ein. Doch das Gefühl, diese Karte könnte noch wichtig sein, ließ mich während der Fahrt nicht los. Auch wenn ich versuchte mich auf den Verkehr zu konzentrieren, drifteten meine Gedanken immer wieder zu dem - zugegeben ziemlich gutaussehenden - jungen Mann. Doch wieso stand ich plötzlich vor einer Baustelle? Die war gestern noch nicht da gewesen! Stöhnend warf ich den Kopf zurück. Als ich nach einigen Warteminuten endlich weiter fahren konnte, war meine Laune auf dem Tiefpunkt. Wie sollte ich denn jetzt noch die Karten besorgen? Plötzlich erinnerte ich mich an die Aufschrift "Stage Entertainment" auf dem T-Shirt des fremden Mannes. Schnell kramte ich die Visitenkarte hervor. Erst jetzt las ich das Gedruckte auf der Karte: Lukas Hansen, Stage Entertainment, Germany. Darunter standen Telefonnummer und Adresse von seiner Abteilung. Ich fuhr einfach los und suchte nach der angegebenen Straße. Aber mein Navi leitete mich quer durch die Innenstadt. Schließlich landete ich doch einen Block entfernt von der Adresse. Ich parkte das Auto und begab mich auf den Weg. Schon stand ich vor einem großen Gebäude mit zahlreichen Informationstafeln. Unsicher schaute ich mich um. Dann fiel mein Blick auf das altgekannte Logo der Stage und ich öffnete die Tür. Im Vorraum kam mir eine Dame entgegen, und musterte mich kritisch. "Sie gehören aber meines Wissens nach, nicht zu den geladenen Kunden dieses Events." Planlos sah ich die Dame an, während unverständliches Gemurmel aus der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes drang. Plötzlich wurde die Frau blass, als neben ihr der junge Mann auftauchte. "Ähm....", sagte er und starrte mich irritiert an. "Was wollen Sie denn hier?" Verlegen schaute ich auf meine Zehen. "Also ich...", stammelte ich verlegen. "Die Adresse stand auf der Visitenkarte." Innerlich zitterte ich und schämte mich für die bloße Idee, dass Lukas Hansen Zeit für meine dämlichen Eintrittskarten hätte. Ein betretenes Schweigen folgte, welches die Dame nutzte, um das Wort an Lukas Hansen zu richten: "Und Sie kennen diese Dame? Dann erklären Sie ihr bitte, dass hier eine geschlossene Gesellschaft tagt. Für diese bedarf es völlige Ruhe." Lukas bedeutete mir nach draußen zu gehen. Mit gesenktem Kopf folge ich ihm. Innerlich schämte ich mich sehr, trotzdem schaute ich auf, um aus seinen Augen einen mitleidsvollen Blick zu lesen. "Was wollen Sie?" Ich zuckte zusammen, als seine Stimme beinahe belustigt klang. "Ähm, ich..." Irritiert sah ich umher, als er wieder lächelte und beschloss mit der Wahrheit rauszurücken. "Eigentlich bin


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